Ortsverein Karlsfeld e.V.

Treffpunkt mit Herz

Ausflug Amberg

Am Samstag den 15.Juni 2019 um 7.15 Uhr startete der AWO Ortverein Karlsfeld e.V bei wolkigen aber warmen Wetter seinen ersten Ausflug in 2019 nach Amberg/Oberpfalz. Der Reisebus war gut besetzt, bestehend aus vielen Gästen, AWO Mitgliedern und  einigen Vorstandsmitgliedern. Die Fahrt verlief ohne besonderen Stau, an der Raststätte Pentling wurde noch eine Erfrischungspause eingelegt und kurz vor Erreichen des Zielortes am Parkplatz Kurfürstenbad, informierte der Reiseleiter noch Wissenswertes über Amberg.

Kurzinformation zur Historie:

 

Amberg wurde 1034 als „Ammenberg“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Mittelalter war es ein bedeutender Umschlagplatz für Eisen und Eisenerz. Zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert war das Amberger Land eines der Zentren des Eisenerzbergbaus in der Oberpfalz. Die Verhüttung erfolgte in der Nähe. Anschließend wurde das Eisen über die Vils nach Regensburg verschifft. Auf der Rückfahrt – die Schiffe wurden von Pferden flussaufwärts getreidelt – war Salz geladen. An den Salzhandel erinnern Straßennamen wie Salzstadelplatz, Salzgasse, Hallplatz. Von 1294 ist das erste Stadtrecht bekannt.

Heute ist Amberg eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Oberpfalz in Ostbayern und zählt zur Metropolregion Nürnberg. Sie gehört zum Verbund „Bayerische Eisenstraße“, die zwischen Pegnitz und Regensburg historische Industrie- und Kulturdenkmäler verbindet.
Die historische Stadt Amberg, die zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Europas zählt, liegt rund 60 Kilometer östlich von Nürnberg an der Vils und ist gemeinsam mit Weiden Sitz der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. Amberg ist das Oberzentrum in der mittleren Oberpfalz, gehört zur Metropolregion Nürnberg und wird vollständig vom Landkreis Amberg-Sulzbach umschlossen.   Quelle: Wikipedia.de

 

 


Zu Beginn des Stadtbummels besuchte die Reisegruppe die Basilika St. Martin in der Altstadt, sie wurde im Jahre 1421 als Bürgerkirche im gotischen Stil erbaut  Danach ging es weiter zum  Marktplatz am Amberger Rathaus und an interessanten Läden vorbei zur Schiffsbrücke an der Vils, wo auch schon die frühzeitig gebuchten zwei Plätten (Flachboote) auf  die Reisenden warteten.

Die Reisenden teilten sich auf die  beiden Plätten auf und um 11.00 Uhr startete, von der Stadtbrille das Wahrzeichen von Amberg, die einstündige die Bootsfahrt zur Drahthammerwiese und zurück. Die Reisenden genossen die Fahrt auf der renaturierten Vils mit den neu geschaffenen Mäandern und Altwässern. Diese Flusslandschaft wurde 1996 anlässlich der größten Landesgartenschau Bayerns umgestaltet. Großen Dank gilt den beiden Bootsführern die mit interessanten Informationen während der Fahrt die Gruppen unterhielten.
Zum Mittagessen kehrte die Reisegruppe in den gemütlichen Biergarten der Gaststätte "Russwurmhaus" ein. Bei hausgebrauten Dunkelbier und u. a. frischen Schäufele erholte sich die Gruppe vom Besichtigungsstress und der Plättenfahrt des Vormittages. Nach dem Mittagessen um 14.00 Uhr fuhr die Bus auf den  Mariahilfberg mit 529 m ü. NN die höchste Erhebung der Stadt Amberg. Auf dem Berg wurde die Wallfahrtskirche Maria Hilf besichtigt, an der auch jedes Jahr auch das Maria-Hilf-Bergfest stattfindet.

 Kurzinformation zur Historie:

 

Das Maria-Hilf-Bergfest bei Amberg von 29.06. – 7.07.2019 .

Das Amberger Mariahilfbergfest hat seinen Ursprung im Jahre 1634. Als damals die Pest in Amberg wütete, gelobten Ambergs Bürger, ein Kirchlein auf dem Berg der Stadt zu erbauen. Diese Kirche entwickelte sich bald zu einem beliebten Wallfahrtsziel, was die Masse an zu versorgenden Wallfahrern in den nachfolgenden Jahren immer größer werden ließ. Also wurde Bier ausgeschenkt und Bratwürste gebraten – in Amberg natürlich mit Butzlküh, die den Bratwürsten den besonders guten Geschmack verleihen. Da das Bergfest ein christliches Fest ist, gibt es keine Musik und keine Fahrgeschäfte. Quelle:Wikipedia.de

 

 

 

Weiter ging es in die nahe gelegene Stadt Sulzbach-Rosenberg. Nach einem Stadtbummel und Kaffee trinken wurde dann noch das Gelände des ehemaligen Eisen- und Stahlwerkes Maxhütte besichtigt. Die Maxhütte, benannt nach dem bayerischen König Maximilian II. Joseph, ist heute ein Industriedenkmal in Sulzbach-Rosenberg. Zur Blütezeit beschäftigte die Maxhütte über 9000 Menschen. 
Um 16.30 Uhr startete der Bus mit der vollzähligen Mannschaft in Richtung Heimat. Der Reiseleiter bedankt sich auch im Namen der mitgereisten Vorstandsmitglieder bei der Reisegruppe und  für ihr kooperatives Verhalten  und dankte auch dem Busfahrer Reinhold für seine sichere Fahrweise und für seinen perfekten Service. Um 19.30 Uhr endete ein erlebnisreicher, hochsommerlicher und unfallfreier Ausflugstag in Karlsfeld.  Bericht: Helmut Schuh Reiseleitung

 

Bilder: Andreas Grössler und Helmut Schuh





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